Trachtenkinder + zwischen Souvenir und regionaler Identität +

 

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Trachtenkinder + zwischen Souvenir und regionaler Identität

 

Wir stellen Puppen vor, die als Souvenirpuppen Mitbringsel für die Daheimgebliebenen waren.

 

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Trachtenpuppe der Firma Petit Colin

 

Die hier gezeigte Celluloidpuppe der Firma Petit Colin wird Jeanne d’Arc genannt. Der Kopf ist ein sogenannter Igodi-Kopf, wohl ein von Paul Hunaeus entwickeltes Patent für die Verbindung von Kopf und Körper, hauptsächlich bei Celluloidpuppen verwandt.
Erkennungszeichen ist neben der Prinz-Eisenherz-Frisur, die der Puppe wohl Ihren Namen gab, ein kleines, ins Colluloid geprägtes Armbändchen am rechten Arm.
Die schwarzen Schuhe und die weiß geprägten Strümpfe passen recht gut zur Trachtenausstattung. Im Hintergrund ist ein Bierplakat aus dem Elsass gezeigt, Auch hier stehen die Trachtenmädchen, hier zusammen mit der Architektur für eine Region und Ihre Eigenheiten.


Trachtenpuppen sind aus einer Zeit, in der die Tracht nicht mehr zur täglichen Bekleidung gehört und nur beispielhaft für eine Region oder Landschaft steht. Hier eine Dame, deren Bekleidung zwar in den Bereich der Trachtenpuppe gehört – ich sehe diese Puppe immer als Marktfrau auf dem Münchner Viktualienmarkt. Dabei ist die Puppe eigentlich etwas zu hochwertig für eine Trachtenpuppe, die ganz aus Lindenholz besteht und fünffach gegliedert ist. Die für eine Puppe recht großen Hände und Füße machen die Puppe besonders ausdrucksstark. Das fein gemalte Gesicht mit den seitwärts blickenden Augen, gibt der Puppe einen realistischen und entrückten Ausdruck.

 

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Holzpuppe aus Lindenholz